Kleeblattgespräch: Die Schmerzgrenze ist erreicht
Verbände im Gespräch mit dem Direktor des Landesbetriebes Forst Brandenburg
 

Zum traditionellen Vierer-Gespräch, der Kleeblattrunde, trafen sich am 28. August 2012 die brandenburgischen Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Forstleute (BDF), der IG BAU und des Brandenburgischen Forstvereins (BFV) mit Hubertus Kraut (im Bild 2. v. r. ), dem Direktor des Landesbetriebes Forst Brandenburg.

Neben der allgemeinen forstpolitischen Lage und Themen der Nachhaltigkeitssicherung oder  der Waldinanspruchnahme für erneuerbare Energien stand die Situation des Landesbetriebes Forst auf dem Gesprächsprogramm.

Noch sind die Personalverfügungen der laufenden Forstreform nicht ausgesprochen und die erste, winzige Beförderungsrunde nach Jahren eingeleitet, da wurde inzwischen die Personalbedarfsplanung des Landes Brandenburg für das Jahr 2018 veröffentlicht. Darin wird der Forstverwaltung  erneut ein Einsparziel von rund 500 weiteren Stellen aufgegeben. Deren Einsparquote weicht damit signifikant von denen der anderen Ressorts ab, die ebenfalls zur Adler gelassen werden.

Jedoch entsteht hier der Eindruck, dass unser Verwaltungszweig systematisch aufgerieben werden soll. In der Gesprächsrunde war man sich einig, dass nun

das Ende der Fahnenstange erreicht sei und im gesellschaftlichen und politischen Raum von Seiten der Forstleute und Verbände ein anderer Ton angeschlagen werden muss.

Die Zeiten vor den nächsten Wahlen soll dazu intensiv genutzt werden.

je

 

 

zurück